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Wangen a/A

Generationenvertrag und die Solidarität zwischen Jung und Alt

Liebe Leserin, lieber Leser. Als die Massnahmen wegen des Corona-Virus einschneidend wurden, war schnell klar: Es wird in verschiedenen Bereichen zu einem Gerangel oder wie wir im Dialekt sagen „Öubögele“ kommen.

Es begann mit dem einen so leidigen Thema wie „Hamsterkäufe beim WC-Papier“ und zeigte sich auch beim „Fälschen von Gesichtsmasken“, ein klarer Betrug und eine Charakterschwäche sondergleichen. Gewinnmaximierung auf Kosten von kranken Menschen, für mich ein klares NO-GO! Aber wie immer: Wo Sonne ist, hat es auch Schatten. Ich drehe es um: Wo Schatten ist, hat es auch Sonne. Und diese Punkte zu erwähnen, das macht mir deutlich mehr Freude. Mittels eines Flyers hat die Gemeindeverwaltung gemeinsam mit dem Gemeinnützigen Frauenverein ein Angebot auf die Beine gestellt. Wer Unterstützung brauchte, resp. solche geben wollte, konnte sich melden. Und was ist geschehen? Die Zahl der Helferinnen und Helfer war deutlich grösser als die Zahl der Hilfesuchenden! Wenn das mal kein positives Zeichen ist! Daraus habe ich abgelesen, dass für ganz viele Menschen bei uns die Unterstützung im Kreis der Familie, der Nachbarschaft oder weiterer Personen existent war und ist. Eine schöne und Mut machende Erkenntnis.

Meine Hoffnung betrifft die Lehren aus der Krise. Bringen wir es fertig, die oben geschilderte Solidarität weiter aufrecht zu halten, auch wenn es wieder „besser“ sein wird? Haben wir die Lektion begriffen, dass „weniger“ in solchen Fällen eben „mehr“ ist? Sehen wir die Zusammenhänge zwischen Einkauf bei uns statt dort, wo es billiger ist? Die starke Ausbreitung des Virus in deutschen Schlachthöfen hat aufgezeigt, dass Tiere keine Massenware sein dürfen. Auch die Einstellung zu sogenannt „günstigen Arbeitenden“ und deren Lebensbedingungen soll uns beim nächsten Einkauf zu denken geben. Wenn solche Erkenntnisse bleiben und uns künftig stärker leiten als bisher schon, dann hat die an sich traurige Krise auch eine positive Seite (zur Erinnerung: Jeder Fünfliber hat zwei Seiten!)

Dabei erinnere ich mich an ein Buch mit dem Titel „Haben oder Sein“ von Erich Fromm aus dem Jahre 1976. Darin steht ein Grundsatz, der mir wie eine Vorahnung zur heutigen Situation zu stehen scheint:

Der Mensch, der nicht mehr vom Haben, sondern vom Sein bestimmt wird, kommt zu sich selbst, entfaltet eine innere Aktivität, die nicht mit purer Geschäftigkeit zu verwechseln ist, und kann seine menschlichen Fähigkeiten produktiv einsetzen.

In dem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen schönen Sommer, geniessen Sie die nahe Umgebung, es gibt viel zu sehen! Tragen Sie Sorge zu sich und zu allen um Sie herum, das ist doppelt gelebte Solidarität.

Herzliche Grüsse und vor allem: Bliibit xung!

Luciano Falabretti, Gemeindepräsident von Wangen an der Aare


Gottesdienstübersicht bis 30. November 20


HERZOGENBUCHSEE


Tischlein-Deck-Dich: Freiwillige gesucht

als Aushilfe (SpringerInnen) Einsatz nach
Absprache jeweils ca. 3–4 Stunden am
Dienstagvormittag im ref. Kirchgemeindehaus
Näheres dazu auf der Homepage
(s.u.) und über Beatrix Bütikofer: beatrix.
buetikofer(at)bluemail.ch


Samstag, 31. Oktober
9.00 Sonntagsschule Neuhaus
14.00 Cevi Gesamtjungschar: findet nicht
statt.
15.30–22.00 Pilgernd unterwegs findet
nicht statt.


Sonntag, 1. November
9.30 Uhr und 10.45 Uhr Kurzgottesdienst
im Kirchgemeindehaus mit Pfrn. Sophie
Matschat
Teilnehmerzahl begrenzt, daher bitte bis
am Vortag verbindlich anmelden bei Sophie
Matschat: 062 961 39 01 / 079 524 40
11; nord@ref-kirche-herzogenbuchsee.
Der Gottesdienst um 17.00 Uhr in der
kath. Kirche findet nicht statt.


Montag, 2. November
19.30 Meditation; wir verweilen in der Gegenwart
Gottes.


Mittwoch, 4. November
6.00 Allianzfrühgebet im Kirchgemeindehaus


Donnerstag, 5. November

 

18.00 „Was mich bewegt“ im Kirchgemeindehaus.

Offene Gesprächsrunde. Bitte bis zum Vorabend anmelden bei mir:

nord(at)ref-kirche-herzogenbuchsee.ch; 062 961 39 01 / 079 524 40 11.

 


Freitag, 6. November
Jugendgottesdienst Extrahalt findet
nicht statt
Covid-19: Wegen der steigenden Fallzahlen
können wir nicht garantieren, dass
alle aufgeführten Veranstaltungen tatsächlich
stattfinden. Bitte informieren
Sie sich über die Homepage oder rufen Sie
im Sekretariat an: 062 961 16 66.

Bei allen Veranstaltungen gilt die Maskenpflicht
und wir erheben die Kontaktdaten,
welche nach 14 Tagen vernichtet
werden.


Jeweils am Sonntag gegen 10.30 Uhr laden
wir die Aufzeichnung des Morgengottesdienstes
auf die Homepage und verschicken
den Link an die verschiedenen
Chatgruppen. Wenn die Massnahmen verschärft
werden und auch Präsenzgottesdienste
mit bis zu 15 Personen nicht möglich
sein sollten, finden Sie auf der Homepage
einen Impuls zum Sonntag als Audio
und Textdatei.

Die Audios werden in die
Chatgruppen versendet. Wer dort aufgenommen
werden möchte, wende sich bitte
an Pfrn. Sophie Matschat: 079 524 40 11.

 

Wir freuen uns, dass wir mit und ohne
Präsenz am Sonntag verbunden sein können.


Chiletaxi: Anmeldung spätestens am Vorabend
bis 17.00 Uhr bei der Koordinationsstelle:
Telefon 062 961 55 24 oder 079 842 68 11 (falls nicht erreichbar: Telefon
079 524 40 11).

 

 

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